Liebe Gersdorferinnen und Gersdorfer,
viele meiner Gespräche mit den Gersdorfer Bürgerinnen und Bürgern drehen sich um die Rekonstruktion und Wiederaufbau unseres Sommerbades.
Zur Sanierung des Sommerbades lief 2024 und 2025 die europaweite Ausschreibung der Planungsleistungen und die ersten Planungen bis zum Vorentwurf und die dazugehörigen Kostenschätzungen. Der Planentwurf, als Grundlage für die weiteren Planungen und Bauausschreibungen, habe ich zum Badfest 2025 im Volkspark allen Besuchern offiziell vorstellen können und dieser fand sehr große Zustimmung. Diesen Plan habe ich im Anschluss des Beitrages auch hier veröffentlicht. Auch dieses Jahr wird wieder am 23. August unser Badfest, wie gewohnt, notgedrungen noch im Volkspark stattfinden. Dazu lade ich schon einmal alle Gersdorferinnen und Gersdorfer sowie alle Gäste herzlich ein.
Wie ich bereits erklärt habe, haben die Planungsleistungen 2025 begonnen. Die geforderte Entwurfsplanung wurde mittlerweile bei der zuständigen Prüfungsbehörde eingereicht und genehmigt. Gleichzeitig ist der Bauantrag für unser Vorhaben an das Landratsamt Zwickau weitergereicht worden und ebenfalls genehmigt. Die Anträge für die wasserrechtlichen Genehmigungen sind auch eingereicht. Dazu werden noch spezielle Gespräche mit der Behörde und Anliegern notwendig werden.
Die ersten Bauleistungen wurden bereits ausgeschrieben und die Angebote sind in der Verwaltung eingegangen. Die Vergaben für diese Bauarbeiten können somit in der Gemeinderatssondersitzung im April 2026 beschlossen werden. Danach können dann die ersten Bauarbeiten im ersten Halbjahr beginnen. Im Mai soll der symbolische Spatenstich auf dem Badgelände erfolgen. Dazu haben wir uns prominente Vertreter aus der Politik und unserem Planungsbüro sowie viele weitere Gäste eingeladen.
Die Bauzeit wird zwei Jahre dauern. Ich hoffe also auf die erste reguläre Badesaison im Jahr 2028.
Nach der Sanierung soll uns unter anderem ein 25-m-Wettkampfbecken mit fünf Bahnen und ein angeschlossener Nichtschwimmerbereich, neue Schwimmbadtechnik, neue Sanitäranlagen und Liegewiesen zur Verfügung stehen.
Die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Bedingungen sind im Fördermittelbescheid verankert und wir müssen sie Schritt für Schritt genau einhalten und von übergeordneten Institutionen prüfen und genehmigen lassen.
Um eine Förderung generell möglich zu machen, investierte die Gemeinde 2022 und 2023 bereits über 215.000 € eigene Mittel an Bau- und Vorplanungskosten in das Bad. Diese Aktivitäten haben sich ausgezahlt, so dass uns, wie bekannt, eine Förderung seitens des Freistaates von 4,5 Mio. € zur Verfügung steht. Die ersten Kosten für die Planungen wurden darüber schon beglichen.
Über die Fortschritte im Bad werde ich im Mitteilungsblatt der Gemeinde und auch an dieser Stelle regelmäßig informieren.
Erik Seidel
Bürgermeister