Städtebauförderung in Gersdorf

Ein gelungenes Beispiel für den Einsatz von Bundes-, Landes und Gemeindemitteln!

staedtebaufoerderung

 

 

Auf einen Blick

  • Einwohner: 4.247 (31.12.2010)
  • Gebietsgröße: 29,2 ha
  • Förderrahmen: 10 Mio. €
  • Zeitraum: 1993 –2017

Unser „brandaktuelles“ Objekt in der Städtebauförderung:

staedtebaufoerderung_schule

„Die brandschutztechnische Sanierung der Schule unter Beachtung des Denkmalschutzes“

Sanierungsbeispiele

staedtebaufoerderung_hessenmuehle

Realisiertes kommunales Objekt
Hessenmühlekomplex

staedtebaufoerderung_kirche

Realisiertes privates Objekt
Marienkirche

Städtebauförderung in Gersdorf

Die Gemeinde Gersdorf wurde bereits 1993 in ein Bund-Länder-Programm zur Städtebauförderung aufgenommen.

Die 1994 abgeschlossenen vorbereitenden Untersuchungen waren Grundlage für die anschließende Sanierungsdurchführung im Rahmen des Programmes „Städtebauliche Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen“ (SEP) im Gebiet „Ortsmitte“.

Das im Ergebnisbericht der vorbereitenden Untersuchungen erarbeitete Neuordnungskonzept diente als Handlungsrahmen zur Sanierungsdurchführung. Eine Überarbeitung und Aktualisierung desselben erfolgte zuletzt im Jahre 2003 und bildet seitdem das langfristige Handlungskonzept für die weitere Durchführung von Maßnahmen zur städtebaulichen Erneuerung bis zum Ende der Sanierung. Die städtebaulichen Zielstellungen im Sanierungsgebiet wurden hierbei auf der Grundlage der bereits erfolgten privaten und öffentlichen Instandsetzungen und Modernisierungen neu formuliert.

An der Umsetzung des im Neuordnungskonzept formulierten Maßnahmekataloges wurde seitdem sehr intensiv gearbeitet, um die Sanierungsziele realisieren zu können. Aufgrund stets ausreichender Eigenmittelbereitstellungen durch die Gemeinde konnte bisher eine sehr zügige Umsetzung von Einzelmaßnahmen erreicht werden. Die Gemeinde erhält hierbei Unterstützung vom Sanierungsträger, die STEG Stadtentwicklung GmbH.

Sanierungsziele

Aus den im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen und der Überarbeitung des Neuordnungskonzeptes festgestellten städtebaulichen Missständen lassen sich die Sanierungsziele wie folgt formulieren:

  • Erhalt der städtebaulichen Struktur und deren sinnvolle Ergänzung
  • erhaltenswerte Bausubstanz sichern
  • Sanierung, Instandsetzung und Modernisierung von privaten und öffentlichen Gebäuden, Straßen, etc.
  • gesunde Mischung von Wohnnutzung und Dienstleistung bzw. nicht störendem Gewerbe
  • Gestaltung öffentlicher Grün- und Freiflächen
  • Gestaltung von öffentlichen Straßen und Wegen
  • Minimierung negativer äußerer Einflüsse (Lärm, Emission, etc.)
  • Ausbau von Erholungs- und Freizeitfunktionen
  • Neuordnung von fließendem und ruhendem Verkehr

Hierbei sind die Ziele dem durch eine rückläufige Bevölkerungsentwicklung einsetzenden Schrumpfungsprozess anzugleichen.

Städtebauliche Struktur

Die städtebauliche Situation charakterisiert sich für unser Gemeindegebiet durch eine offene Bauweise in leichter Tallage. Diese wird von der bandförmigen Struktur „Hauptstraße/Hegebach“ dominiert, wobei eine starke Durchgrünung der Ortslage vorherrscht.

  • Stadtbildprägende Gebäude und Bereiche im festgelegten Sanierungsgebiet sind u. a.:
  • Rathaus mit Umfeld
  • Schule
  • 4-Seithof Hessenmühle
  • Marienkirche
  • Volkspark
  • Markt

Sanierungsaussicht

Bei zahlreichen Sanierungsmaßnahmen privater und kommunaler Objekte aber auch weiterführender Ordnungsmaßnahmen im Erschließungsbereich bzw. bei der Grün- und Freiflächengestaltung kann auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit Fördermittelgeber, Sanierungsträger und Gemeindeverwaltung verwiesen werden. Dabei wurde besonderer Wert auf eine architektonisch-gestalterisch anspruchsvolle Umsetzung der Sanierungsziele gelegt.

Aber es besteht nach wie vor Sanierungsbedarf.

Gegenwärtig ist die Gemeinde durch den Fördermittelgeber gehalten, die Prioritäten der Sanierungszielstellung aufgrund der Programmschließung neu zu wichten und zu überarbeiten. Dies erfolgt mit Übergabe des jährlich zu erstellenden Fortsetzungsantrages an die SAB. Aus diesem Grund mussten bereits geplante Vorhaben zurückgestellt werden.

Die Gemeinde hält jedoch unabhängig hiervon an den Baumaßnahmen zur brandschutztechnischen Sanierung und der damit im Zusammenhang stehenden Baumaßnahmen zur Modernisierung der Schule fest, da dies eine Investition in unsere Kinder und somit in die Zukunft der Gemeinde Gersdorf darstellt